Manualtherapie - Ausbildung
Die Ausbildung zum Manualtherapeut ...
für Pferde ist in Deutschland noch ganz “jung”.
Seit 2004 besteht in Bad Schwalbach
bei Wiesbaden eine Akademie,
die auf eine stark praxisorientierte Ausbildung setzt.

Zur Website der Akademie
Im ersten Teil der Ausbildung werden jedoch die theoretischen
Grundlagen vermittelt, die für das Verstehen von Zusammenhängen notwendig
sind:
- Anatomie und Physiologie des Pferdes,
- Pathologie,
- Biomechanik (Lehre von den Bewegungsabläufen)
Im praktischen Teil werden Techniken und Arbeitsweisen vermittelt,
immer mit dem Ziel, die natürliche Harmonie der Bewegungen des Pferdes zu
verbessern bzw. wiederherzustellen.
- Muskeltherapie,
- Massagen,
- Stresspunkte,
- Osteopathie,
- Ganganalyse,
- Dehnungs- und Mobilitätstechniken,
- Elektrotherapie,
- Bewegungstherapie.
Dazu kommen ergänzende Lehrinhalte aus den Bereichen Ernährung des
Pferdes, Sattel- und Gebisskunde, grundlegendes Wissen über Hufe und Gebiss
des Pferdes.
Ebenso wie die systematische visuelle Begutachtung eines Pferdes auf
Körperbau, Hufe, Asymmetrien und Besonderheiten.

Großer Wert wird während im praktischen Teil der Ausbildung darauf gelegt,
dass man über das Behandeln von vielen und unterschiedlichen Pferden immer
mehr Sensibilität in den Händen entwickelt, um beispielsweise auch geringe
Wärmeunterschiede im Gewebe, verschiedene Festigkeiten in der Muskulatur
etc. immer genauer erkennen zu können.
Jede Behandlung eines Pferdes mit dem systematischen Abtasten, der Palpation.
Ebenso wichtig wie das Erkennen von Abweichungen ist die nachfolgende
Analyse und das Festlegen der bestmöglichen Behandlungsmethode. Deshalb baut
die praktische Ausbildung auch auf dem oben erwähnten, umfangreichen
theoretischen Teil auf.
Die Ausbildung endet mit einer Prüfung.
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